Hamburger Pannfisch

Über uns Hamburger erzählt man sich ja, wir seien etwas stur und spröde und es dauert einige Zeit, bis wir mit anderen Menschen „warm“ werden. Mag wohl auf den einen oder anderen zutreffen. Als gebürtiger Hamburger kann ich das so nicht bestätigen. Ich denke, das Hamburger weltoffene und tolerante Menschen sind, die nach dem Motto leben: jedem nach seiner Fasson.

Hamburger haben ein ausgeprägtes kulinarisches Bewusstsein. Es gibt in dieser europäischen Metropole unzählige gute, tolle Restaurants, in denen die internationale Küche rauf und runter gekocht wird.

Du kannst hier zu jeder Tages- und Nachtzeit essen, was du möchtest. Beim Italiener um die Ecke, Foodtrucks – die völlig abgefahrene Speisen anbieten -, authentische Asiaten, von der Mongolei bis nach Japan, und natürlich noch die Sterneküche in den Spitzenrestaurants. Für jeden Geldbeutel ist etwas dabei.

Tipp für den Hamburg-Besuch:

Altonaer Fischmarkt – jeden Sonntag!
5:00 bis 9:30 Uhr

Nun zum Hamburger Pannfisch, ein uraltes Gericht mit Hamburger Tradition, daß die Fischer, während sie zum Fang auf See waren, schnell selbst zubereiten konnten. Kartoffeln, Speck und Zwiebeln in die Pfanne, Fischstücke und Senfsauce darauf. Fertig war ein sättigendes und nahrhaftes Mahl.

So hab ich es gemacht:

Für mein Gericht habe ich mir Seelachsfilet beim Fischhändler besorgt. Kartoffeln, Zwiebeln, Speck, Sahne, Gurke, Dill, Butter, Pfeffer und Salz brauche ich auch noch.

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Ich beginne mit dem Gurkensalat. Gurke schälen und in dünne Scheiben schneiden. Eine gehackte Schalotte hinein. Salzen, pfeffern, eine Prise Zucker, Essig und Öl dazu und mit gehacktem Dill vermischen.

Für die Bratkartoffeln nehme ich rohe, festkochende Kartoffeln; schälen und in 3-4 Millimeter dünne Scheiben schneiden. Speck würfeln und Zwiebel in feine Streifen schneiden. Erst die Kartoffeln langsam anbraten, salzen und pfeffern, den Speck und die Zwiebeln dazu und fertigbraten.

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Für die Senfsauce eine halbe gehackte Zwiebel in Butter anschwitzen, 125 ml Milch und einen Löffel Sahne dazu und für fünf Minuten köcheln lassen. Dijonsenf, süßer Senf und Wasabipulver nach Geschmack einrühren. Pfeffer und Salz. Warm stellen.

Den Fisch in Stücke schneiden, pfeffern und salzen und mehlieren. In Butter langsam gar braten.

 

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