Ossobuco a la milanese

Ossobuco a la milanese – schon allein diese Lautmalerei in der italienischen Spache. Das kann doch nur Genuss pur sein, oder? Da läuft einem doch schon bei der Aussprache das Wasser im Munde zusammen. In unserem germanischen Sprachraum wird dieses traditionelle italienische Essen „Geschmortes Beinfleisch mit Gemüse“ genannt. Klingt ja nicht unbedingt nach einer kulinarischen Köstlichkeit. Da haben es die Italiener eben drauf. Ich liebe diese wunderbare musikalische Sprache und – noch wichtiger – die beste aller Küchen. Ja, ich weiß, hab zur Zeit die grün-weiß-rote Brille auf. Viva Italia! 🇮🇹

Das Rezept für dieses Ossobuco habe ich aus einem italienischem Kochbuch „Die echte italienische Küche“. Für mich ein Schmorgericht der Extraklasse. Nachdem ich letzte Woche ein Schmorgericht aus der Provence vorgestellt habe – siehe hier – geht’s jetzt kulinarisch weiter nach Mailand, die Hauptstadt der Lombardei

Zartes Beinfleisch vom Kalb am Knochen in Gemüse, ein bisschen Brühe und Weißwein, langsam geschmort. Mediterrane Kräuter und Tomaten runden das ganze ab, sorgen für das italienische Feeling. Gremolata drüber, Weißwein und Brot dazu. Bella Italia!

Ich hab’s gemacht mit:

Beinfleisch vom Kalb
Stangensellerie, Möhren, Zwiebeln
gehäutete Tomatenviertel
Knoblauch, Petersilie
Weißwein, Brühe, Lorbeer
Pfeffer, Salz

Fleisch mehlieren, abklopfen und mit Butter und Olivenöl im Bräter scharf anbraten. Rausnehmen und zur Seite stellen. Butter in den Bräter und das kleingeschnittene Gemüse zugeben, kräftig würzen, glasig anbraten. Mit Weißwein ablöschen. Fleisch auf das Gemüse legen. Tomatenviertel zugeben, Thymian, Oregano und gehackte Petersilie oben drauf, ein Schuß Weißwein dazu, Deckel drauf und für 2-3 Stunden in’s Rohr. Bei 170° C. Alle 30 Minuten mit Brühe übergießen.

Für die Gremolata die Petersilie und den Knoblauch sehr fein hacken und mit Zitronenabrieb vermischen.

Dazu paßt Risotto – wer mag. Mir hat’s mit Weißbrot geschmeckt.

Zutaten
Fleisch mehlieren und in Form binden
Gemüse anbraten
Fleisch, Tomatenviertel und Kräuter zugeben
20171212_165004.jpg
So hat’s auf dem Teller ausgesehen

8 Kommentare

  1. Mmh, ich liebe Ossobucco. Das schmeckt so gnadenlos gut, wenn man Geduld hat. Danke für den Reminder. Ich koche es immer aus dem Kochbuch „Aus Italiens Küchen“, von 1980!, das komplett ohne Fotos auskommt, dafür aber viele Fettflecken hat.
    Dort gibt es sogar eine pure Variante ohne Tomaten und Gemüse, aber auch eine Variante, die wie deine ist. Liebe Grüße Cornelia

    Gefällt 1 Person

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